Wonach suchen Sie?

    RADIOLOGIE

    Mittels unserer bildgebenden Diagnostik und den bildgesteuerten Therapieformen sind wir jederzeit in der Lage, Sie rasch und effizient zu behandeln.

    _K8A7476
    Patienten & Angehörige
    Vorbereitungen

    Die meisten Röntgenuntersuchungen erfordern keine speziellen Vorbereitungen. Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes (Magen, Dünn- und Dickdarm) und der ableitenden Harnwege gehen meist Vorkehrungen, wie bestimmte Diäten oder abführende Massnahmen am Vortag, voraus.

    Für manche Untersuchungen ist es unumgänglich, dass wir Ihnen Konstrastmittel verabreichen oder injizieren. Dies verbessert die Darstellung von Körperstrukturen und -funktionen. Kontrastmittel bringen selten spürbare Nebenwirkungen mit sich, doch auch hier gibt es Ausnahmen. All Ihre Fragen beantwortet unser Radiologie-Team sehr gerne.

     

    Konventionelle Röntgendiagnostik

    Die konventionelle Röntgenuntersuchung wird häufig bei Verdacht auf einen Knochenbruch und für die Beurteilung von Herz und Lungen angewendet. Dabei werden bestimmte Körperregionen mit Hilfe von Röntgenstrahlen sichtbar gemacht. Elektromagnetische Wellen dringen für wenige Millisekunden durch das Körperinnere. Abhängig von der Dichte des bestrahlten Gewebes werden mehr oder weniger Wellen aufgehalten, was zu einer unterschiedlichen Darstellung führt.

    Ultraschalluntersuchungen

    Die Sonographie (Ultraschall) benutzt zur Bilderzeugung Schallwellen, die durch den Körper gesendet und teilweise reflektiert werden. Wir setzen sie zur Diagnose und zur Verlaufskontrolle von Erkrankungen in vielen Bereichen ein. Der Ultraschall verursacht keine Strahlenbelastung und ist daher insbesondere zur Untersuchung von Schwangeren und Kindern geeignet.

    Mammadiagnostik (Untersuchung der weiblichen Brust)

    Wir setzen verschiedene Verfahren zur Untersuchung der weiblichen Brust ein: Röntgenuntersuchung (Mammographie bzw. Galaktographie, sofern Kontrastmittel in den Milchgang eingebracht wurde), Ultraschall, Magnetresonanztomographie (MRT) und die Entnahme kleiner Gewebeproben für eine mikroskopische Betrachtung (Biopsie). Die Strahlenbelastung halten wir auf dem niedrigst möglichen Niveau.

    Falls vorhanden, bringen Sie bitte frühere Mammographiebilder anderer Institute zur Untersuchung mit.

    Computertomographie (CT)

    Bei dieser speziellen Röntgenuntersuchung werden mittels Röntgenstrahlen Bilder des Körpers angefertigt. Es handelt sich dabei um sogenannte Schnittbilder. Der Körper wird virtuell in millimeterdicke Schichten aufgeteilt, wodurch die Radologin oder der Radiologe Einblick ins Körperinnere erhält. Wir verfügen über modernste Mehrzeilen-CT-Geräte, die nach neusten Strahlenschutz-Erkenntnissen arbeiten.

    Magnetresonanztomographie (MRT)

    Bei der MRT, auch Kernspintomographie genannt, werden Organe und Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen dargestellt. Die Kerne der Wasserstoffatome des Körpers werden mit Hilfe eines Magnetfeldes einheitlich ausgerichtet und dann mit Radiowellen angeregt. Die anschliessende Bewegung der Kerne wird gemessen und bildlich umgesetzt. Im Unterschied zur Computertomographie entsteht bei der Magnetresonanztomographie keine Strahlenbelastung.

    Wegen des starken Magnetfeldes müssen alle entfernbaren Metallgegenstände vor Betreten des Untersuchungsraumes abgelegt werden.

    Alle gängigen Untersuchungen des Kopfes, der Wirbelsäule, des Körperstamms und der Extremitäten werden an allen drei Standorten durchgeführt. Patientinnen und Patienten mit MR-tauglichen Herzschrittmachern können unter Mitbetreuung der Kardiologie in unserem 1,5 Tesla MR-Tomographen am Standort Olten untersucht werden. Ebenso können Patienten mit Metallimplantaten im Rahmen eines Gelenkersatzes oder einer Operation an der Wirbelsäulen an diesen Körperregionen im 1,5 Tesla MR-Tomographen am Kantonsspital Olten suffizient untersucht werden. MR-Untersuchungen der Prostata werden ebenfalls am Standort Olten unter Verwendung einer dezidierten Auswertesoftware angeboten.

    Interventionelle Radiologie

    Dabei werden millimeterdünne Instrumente über einen winzigen Zugang durch die Haut zum Ort der Erkrankung geführt. Die mikroinvasiven, schonenden Eingriffe werden durch Ultraschall, Computertomographie, Magnetresonanztomographie oder Röntgendurchleuchtung überwacht.

    Zu den bekanntesten Verfahren der Gefässdarstellung gehört die Angiographie. Sie basiert auf der Injektion eines röntgendichten Kontrastmittels in den Blutstrom. Die Röntgenstrahlen, die auf die Blutgefässe treffen, werden unter der Durchleuchtung abgeschwächt dargestellt und lassen die Gefässe sichtbar werden. Das fliessende Blut und das Innere des betrachteten Gefässes (Engstellen, Verschlüsse und Erweiterungen) können präzise beurteilt und therapiert werden. Verengte Gefässabschnitte werden beispielsweise durch einen winzigen Ballon aufgedehnt.

    Knochendichtemessung mit DXA

    Mit der Doppelröntgen-Absorptiometrie (DXA, dual energy X-ray absorptiometry) kann die Knochenmasse bzw. -dichte sehr genau gemessen werden. Daraus berechnen wir das Frakturrisiko. Die DXA gilt in der Fachwelt als die aussagekräftigste Methode, um eine Osteoporose möglichst frühzeitig zu erkennen.

    Wir nehmen gemäss internationaler Richtlinien (WHO, ISCD) standardmässig die Messungen an zwei Lokalisationen vor: (linkes) Hüftgelenk und Lendenwirbelsäule (bei speziellen Indikationen kann auch der Vorderarm gemessen werden). Die ganze Messung dauert ca. 15 bis 30 Minuten. Eine individuelle Frakturrisikoberechnung wird anhand des WHO Fracture Risk Assessment Tools (FRAX) in Korrelation zu einem Schweizerischen Vergleichskollektiv durchgeführt. Mit der Technik lässt sich auch die Körperzusammensetzung (Lean Body Mass und Fettanteil) bestimmen sowie ein Vertebrale Fracture Assessment durchführen. Untersuchungen bei Kindern (Wachstumsstörungen) sind möglich.

    Nuklearmedizin

    In diesem medizinischen Fachgebiet werden radioaktive Isotope bzw. radioaktive chemische Verbindungen (Radiopharmaka/radioaktive Arzneimittel) zur Funktionsbeurteilung von Organen, Geweben und des Knochens verabreicht. Die Untersuchungen werden als Szintigraphie bezeichnet und mit einer Gammakamera angefertigt.

    Die Nuklearmedizin ergänzt bildgebende, überwiegend strukturelle Verfahren (z.B. Röntgenuntersuchung, Ultraschalluntersuchung) durch die Abbildung verschiedenster Stoffwechselprozesse. Da die Untersuchungssubstanzen in äusserst geringen Mengen verabreicht werden und sich in der Regel kaum von den natürlich im Organismus vorkommenden Stoffen unterscheiden, wird die Funktion der untersuchten Organe praktisch nicht beeinflusst. Jährlich werden millionenfach weltweit nuklearmedizinische Untersuchungen durchgeführt. Sie sind sicher und mit wenigen Unannehmlichkeiten verbunden.

    Strahlenschutz

    Unsere Fachstelle für Strahlenschutz überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben für unsere Mitarbeitenden und Patienten. Zu unseren Aufgaben gehört die Koordination der Qualitätssicherung an den Röntgeneinrichtungen, das Bewilligungswesen für den Betrieb sämtlicher Geräte sowie die Dosisabschätzungen bei Röntgenuntersuchungen und die Beratung bei diversen Strahlenschutzfragen innerhalb und ausserhalb des Spitals. Dabei arbeiten wir mit den Medizinphysikern der Strahlenschutzfachstelle des Kantonsspitals Aarau zusammen.

    Zuweiser

    Erwünschte Unterlagen für Sprechstunden

    Anmeldeformular für Röntgenuntersuchung, bereits vorhandene Röntgenbilder, eventuell Krankengeschichte bei stationären Patienten

    Zuweisungsformular

    Anmeldung

    T 032 627 41 01
    imr.bss@spital.so.ch

    Notfall

    T 032 627 41 01

    Leistungsangebot
    • Konventionelle Röntgendiagnostik inkl. Kontrastmitteluntersuchung des Magen-Darm-Traktes, der Harnwege und der Blutgefässe
    • Mammographie (inkl. Biopsieverfahren und Darstellung der Milchgänge mit Galaktographie)
    • Ultraschall
    • Computertomographie (CT)
    • Magnetresonanztomographie (MRT)
    • interventionelle Radiologie
    • Nuklearmedizin (inkl. PET, SPECT und Therapie mit Radiopharmaka)
    • Knochendichtebestimmung und Körperkomposition (DXA)
    Team
    goerres_gerhard_p1_web

    Prof. Dr. med. Gerhard W. Goerres

    Chefarzt

    T 032 627 41 01
    gerhard.goerres@spital.so.ch

    Mehr erfahren
    Spiegel_Thomas

    Dr. med. Thomas Spiegel

    Stv. Chefarzt

    T 032 627 41 13
    thomas.spiegel@spital.so.ch

    Mehr erfahren
    hoffmann_ann-cathrin_p1_web

    Dr. med. Ann-Cathrin Hoffmann

    Leitende Ärztin

    T 032 627 45 12
    ann-cathrin.hoffmann@spital.so.ch

    Mehr erfahren
    major_david_p1_web

    Dr. med. David Major

    Leitender Arzt

    T 032 627 41 98
    david.major@spital.so.ch

    Mehr erfahren
    Seemann_Marcus_p1_web

    Prof. Dr. med. Marcus Seemann

    Leitender Arzt

    T 032 627 42 17
    marcus.seemann@spital.so.ch

    Mehr erfahren
    grunwald_christoph_p1_web

    Dr. med. Christoph Grunwald

    Oberarzt

    T 032 627 41 18
    christoph.grunwald@spital.so.ch

    Mehr erfahren
    Klimenta_Risto_p1_web

    Dr. med. (SRB) Risto Klimenta

    Oberarzt

    T 032 627 30 86
    risto.klimenta@spital.so.ch

    Mehr erfahren
    neumann_regina_p1_web

    Regina Neumann

    Oberärztin

    T 032 627 40 84
    regina.neumann@spital.so.ch

    Mehr erfahren
    isch_madeleine

    Madeleine Isch

    Leitende Radiologiefachfrau

    T 032 627 41 32
    madeleine.isch@spital.so.ch

    Mehr erfahren