Solothurner Spitäler

MARKENWERTE

UNSERE MARKENWERTE SICHTBAR MACHEN

Liebe Mitarbeitende

Die Marke soH ist eines von drei Zielfeldern in unserer Strategie. Sie ist von grosser Bedeutung für den Erfolg der soH. Für Patientinnen und Patienten, Angehörige, Zuweiser und Bevölkerung ist sie Identifikationssymbol und Vertrauensanker. So schafft sie auch eine emotionale Differenzierung zu anderen Spitälern und strahlt Attraktivität gegenüber aktuellen und neuen Mitarbeitenden aus. Und eine starke Marke gibt der soH die nötige Kraft in Krisen.

Auf Basis einer externen und internen Analyse hat die Geschäftsleitung der soH gemeinsam mit einer Projektgruppe acht Markenwerte definiert. Im Rahmen von Kaderworkshops an allen Standorten wurden die Markenwerte verfeinert und die Definitionen für den Standort erarbeitet sowie zwei Markenwerte zur Umsetzung bis im Herbst 2020 ausgewählt. Die Ergebnisse der Workshops sind unter dem jeweiligen Standort ersichtlich. 

Damit die Vorteile einer starken Marke auch zum Tragen kommen, müssen die Markenwerte gelebt werden. Dazu können und sollen Sie Ihren Beitrag leisten. Machen Sie sich Gedanken, wie Sie die Markenwerte in Ihrem Alltag leben können. Erste Ideen dazu haben Sie bereits in den Veranstaltungen zur Servicekultur erhalten.

Dokumentieren Sie Ihre Umsetzungen fotografisch und schriftlich. Reichen Sie diese bei uns ein. Sie werden auf dieser Seite aufgeschaltet. UND die originellsten Ideen werden prämiert. Wir freuen uns bereits auf zahlreiche Einreichungen!

Umsetzung einreichen

Ergebnisse der Kader-Workshops

Bürgerspital Solothurn

Ergebnisse

Am 12. November 2019 diskutierten die Geschäftsleitung und die Kadermitarbeitenden des Bürgerspital Solothurn die Bedeutung der acht soH-Markenwerte für den Standort Solothurn. Wir haben die Eckpunkte der Diskussion zusammengefasst. Es wurde entschieden, bis ins nächste Jahr an den Markenwerten «VON DER REGION FÜR DIE REGION» und «AUF AUGENHÖHE UND NAHBAR» zu arbeiten. 

Markenwert «VON DER REGION, FÜR DIE REGION»
Leitfrage in der Diskussion: Welchen Mehrwert bietet das regionale Angebot?

  • Alles aus einer Hand: Beste Infrastruktur, Grösster Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor, Interdisziplinär, Verbundenheit, Verfügbarkeit
  • Persönlich: Beste persönliche Betreuung /Kontinuität, besssere individuellere Arbeit, Vertrauen / Engagement
  • Wohnortsnah (siehe Markenwert 3 kurze Wege): Über die Kantonsgrenze, Leuchttürme, fachliche Excellence, Gute Zusammenarbeit mit Hausärzten, Behandlungskette (Pflegeheime, Spitex, Zuweiser)

Markenwert «HÖCHSTE KOMPETENZ IN DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG»
Leitfrage: Wie können wir diese Kompetenz sichtbar und spürbar machen?

  • Kompetente und vernetzte Behandlung im Team: Persönliche Arzt-Patienten-Zuweiser Beziehung, Einheitliche Kommunikation in den verschiedenen Fachbereichen, Ein- und Austrittsmanagement, Vernetzung intern und extern, Kontinuität, Wissen, was so mit Patient passiert, Interdisziplinäre/interprofessionelle Sprechstunden, Rundtischgespräche, Standardisierte Fehlerkultur
  • Gute Aus-, Weiter- und Fortbildung: Innovation, Hoher technischer Standard, Personelle Weiterentwicklung ermöglichen, Fortbildungsveranstaltungen am BSS, Vorträge an Kongressen
  • Patient im Zentrum: Auf Patient eingehen, aktiv zu hören und sprechen, Patientenpfade à entlang dieser denken, Infoveranstaltungen für Patienten (z.B. öffentliche Vorträge), Individuelle Behandlung

Markenwert «KURZE WEGE»
Leitfrage: Wo und wie können wir uns verbessern? 

  • Klare Zuständigkeiten: Interne Vernetzung, Kompetenzen geben, Kurze interprofessionelle Kommunikationswege (auch mit externen Stellen), Flache Hierarchien
  • Klar definierte Patientenpfade: Patient im Zentrum, Kurze Wege für Patient, Einfache Prozesse für alle, Online Terminvergabe, Kurze Wartezeiten, Digitalisierung vorantreiben
  • Niederschwelliges Kontaktangebot: Für Hausärzte und Angehörige, Digitalisierung vorantreiben, Servicekultur leben, Gute Signaletik (inkl. Bahnhofshilfe), Genügend Parkplätze

Markenwert «ENTLASTUNG»
Leitfrage: Wie soll Entlastung für unsere Kundinnen und Kunden sichtbar und erfahrbar werden?

  • Infrastruktur und Prozesse: Doppelspurigkeiten eliminieren, Guter Informationsfluss, Gutes Austrittsmanagement in Zusammenarbeit mit Angehörigen/Zuweisern à frühzeitiger Einbezug der internen und externen Disziplinen, Verschwendungen eliminieren
  • Bessere Patienten- und Angehörigenbetreuung: Kreislauf Empowerment – Verantwortung – Zufriedenheit – Bessere Patientenbetreuung, Ethische Besprechungen, Adressatengerechte Kommunikation (z.B. Angehörige), Klare Wegweisung à Patientenleitsystem, Guter Dolmetscherdienst, Subjektive Belastung des Patienten
  • Entlastung für Mitarbeitende: Optimierung der Arbeitsbedingungen, Innovative und familienfreundliche Arbeitsmodelle

Markenwert «UNKOMPLIZIERT UND FLEXIBEL»
Leitfrage: Wo sind wir heute schon unkompliziert und flexibel? Worauf sollten wir in Zukunft noch mehr Wert legen? 

  • Sich zuständig fühlen: Auch für andere mitdenken, Über Verantwortungsbereich handeln, Mitdenken, Prioritäten setzen
  • Yes we can together: Denken und handeln in interprofessionellen Behandlungsteams, Ausgeprägte Hierarchien: Ärzte/Pflege und innerhalb Pflege, Druck auf Pflegepersonal, Interne Information und Kommunikation
  • Patienten und Kollegen wieder in den Mittelpunkt stellen

Markenwert «AUF AUGENHÖHE UND NAHBAR»
Leitfrage: Wie lässt sich ein solches Verhalten umsetzen?  

  • Verbindlichkeit: Zuverlässigkeit, Abmachungen werden eingehalten, Teamwork
  • Präsenz bei Kollegen und Patienten: Gute Erreichbarkeit für Patienten / Angehörige und Zuweiser, Sich Zeit lassen, auf Person eingehen, Bezugspflege, Servicekultur
  • Gelebte Kollegialität: Wertschätzender und respektvoller Umgang, Empathie, Ehrlichkeit, Respekt

Markenwert «PROAKTIV»
Leitfrage: In welchen Situationen ist solches Handeln besonders wichtig?

  • Innere Haltung und Kommunikationsstil anpassen: Tue Gutes und rede darüber, Rechtzeitig informieren, Beziehungsaufbau auf den Ebenen Team, Kollegen/innen und Patienten/innen, Vernetzung
  • Aufmerksamkeit für Anliegen / Patientenbedürfnisse: Missverständnissen vorbeugen
  • Zukunftsperspektiven und Visionen mitteilen: auch wenn Projekte noch nicht abgeschlossen sind (Gerüchte vermeiden), Projekte beenden, Engagement, Offenheit

Markenwert «WARM UND HERZLICH»
Leitfrage: Was sind Voraussetzungen für ein warmes und herzliches Betriebsklima?

  • Einheitlicher Auftritt des Behandlungsteams: Klare Zuständigkeiten, Interprofessionelle Zusammenarbeit verbessern
  • Positive und wertschätzende Haltung: Personifizierte Kommunikation, Nachfragen und Anliegen verstehen, Blickkontakt trotz Elektronik, Grüsskultur, Ehrlichkeit im Team und gegenüber Patient, Authentisch sein, Ausserberufliche Begegnungsmöglichkeit schaffen, Respekt, Empathie, Zuhören
Kantonsspital Olten

Am 24. September 2019 diskutierten die Geschäftsleitung und die Kadermitarbeitenden des Kantonsspitals Olten die Bedeutung der acht soH-Markenwerte für den Standort Olten. Wir haben die Eckpunkte der Diskussion zusammengefasst. Die Spitalleitung entschied am 2. Oktober 2019, bis ins nächste Jahr an den Markenwerten «KURZE WEGE» und «AUF AUGENHÖHE UND NAHBAR» zu arbeiten.

Markenwert «VON DER REGION, FÜR DIE REGION»
Leitfrage in der Diskussion: Welchen Mehrwert bietet das regionale Angebot?

  • Zuweiser: im Speziellen die Hausärzte à persönlich, emotionale Bindung, Unterassistenten sind mögliche künftige Zuweiser / Spitalärzte
  • Region Olten als Drehscheibe: medizinisches Angebot, interkantonales Angebot, Notfallversorgung, kombiniert, koordiniert, alles in einem Haus
  • Vernetzung in der Region: Sprechstundenzentren, Therapiezentren, kurze Kommunikationswege

Markenwert «HÖCHSTE KOMPETENZ IN DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG»
Leitfrage: Wie können wir diese Kompetenz sichtbar und spürbar machen?

  • Marketing: Werbung für Innovationen à nicht bescheiden sein, Testimonials, Vorträge bei den Zuweisern, Internetauftritt, Social Media, periodisch Schwerpunkte bewerben
  • Prozesse: Schnittstellen/Interprofessionalität funktioniert reibungslos / einfach, weitere Optimierung von Prozessen, guter Informationsaustausch zwischen Behandlungsteam
  • Mitarbeitende als Botschafter: vermitteln Vertrauen, selbstbewusste Haltung "Tue Gutes und sprich darüber!", gute Fehlerkultur

Markenwert «KURZE WEGE»
Leitfrage: Wo und wie können wir uns verbessern? 

  • Klärung von Prozessen: Klinik-KSO-SOH müssen sauber definiert und kommuniziert sein, Klärung von Schnittstellen, bei Optimierungen Gesamtblick bewahren, klarer Verantwortlichkeiten kommunizieren
  • Mitarbeitende: zur Selbständigkeit "ausbilden", Chefs phasenweise in Prozesse einbinden
  • Digitalisierung: hilft, kurze Wege noch kürzer zu machen, direktere Kommunikation (weniger E-Mails), einfache Zuweisungsmöglichkeiten, Patienten-SMS (Bestätigungsmail, Terminerinnerung)
  • Patienten: unkomplizierte Terminvergabe an Patienten, digitale Angebote

Markenwert «ENTLASTUNG»
Leitfrage: Wie soll Entlastung für unsere Kundinnen und Kunden sichtbar und erfahrbar werden?

  • Terminmanagement (siehe auch Markenwert 5 zur Optimierung des Terminmanagements): Terminreminder, Randzeiten, Kombitermine (all-in-one), Optimierung von Ausbildungsprozessen (App), Zuverlässigkeit – Verbindlichkeit
  • Informationsvermittlung und Begleitung: Begleitung Weg (intern + extern), Care Team für Angehörige (z.B. Psychoonkologie), Ansprechpartner im Falle von praktischen Problemen (z.B. Haustiere),  Hilfe bei Versicherungen etc., niederschwelliger Dolmetscherdienst, Notfall-Patienten und Angehörigenbetreuung, Signaletik, Begleitung und Orientierung während des Spitalaufenthaltes amb./stat.
  • Austrittsmanagement: Apotheke, Zuverlässigkeit – Verbindlichkeit

Markenwert «UNKOMPLIZIERT UND FLEXIBEL»
Leitfrage: Wo sind wir heute schon unkompliziert und flexibel? Worauf sollten wir in Zukunft noch mehr Wert legen? 

  • Trennung von ambulant und stationär: klare Trennung steigert Flexibilität und Effizienz
  • Erreichbarkeit: telefonische Erreichbarkeit verbessern, Operateure durch organ. Änderung im OP nicht mehr erreichbar, persönliche Tel. Nr. im www  auf Sekretariat Bündeln, gut funktionierendes internes Telefonbuch, Arbeitszeitmodell
  • Optimierung Terminmanagement (siehe auch Terminmanagement bei Markenwert 4 "Entlastung"): Kombitermin, Termin zu Randzeiten, Terminreminder, zeitnahe Terminvergabe, SMS-Kanal öffnen, Klinikmanager organisieren komplexe Termine vorgängig konkret, Fachliche Fragen via Portal mit Rückmeldung innert 24 Stunden

Markenwert «AUF AUGENHÖHE UND NAHBAR»
Leitfrage: Wie lässt sich ein solches Verhalten umsetzen?  

  • Respekt und Präsenz: aktiv zuhören, präsent sein, vor Ort sein, sich auf den Menschen einlassen, proaktiv helfen, flache Hierarchie
  • Arzt-/Patientenbeziehung (intern / extern): Der Patient ist Experte für seine Probleme und der ärztliche Dienst für die therapeutische Behandlung, Einbezug in Entscheidungen, Patient ernst nehmen, Achtung des Patientenwillens, Patientenpfad festlegen mit Patient, verständliche Sprache, Empathie
  • Erster Eindruck zählt: Professioneller Erstkontakt mit Patient (in der Notaufnahme und den Sprechstunden allgemein), Voraussetzung: zeitliche Ressourcen vorhanden

Markenwert «PROAKTIV»
Leitfrage: In welchen Situationen ist solches Handeln besonders wichtig?

  • Proaktive Kommunikation: des Leistungsangebots, von Trends, nach aussen und innen, Infoabende, Tag der offenen Tür (z.B. im Gebärsaal)
  • Keine Angst vor Wandel!: Akzeptanz von Veränderungen, weg vom Satz "Das habe ich immer so gemacht", Entscheidungen zügig fällen, offen sein für neue Technologien und gesellschaftliche Veränderungen
  • Mitarbeiter als Markenbotschafter: proaktive Kommunikation, proaktive Kundenbetreuung

Markenwert «WARM UND HERZLICH»
Leitfrage: Was sind Voraussetzungen für ein warmes und herzliches Betriebsklima?

  • Vorleben / Vorbild sein: vorleben, was wir wollen, Wertschätzung, Teamkultur und Betriebskultur pflegen, Zeit / offenes Ohr / Zuhören
  • Authentizität: Echtheit, Glaubhaftigkeit
  • Sozialkompetenz: "gute" Gewichtung der Sozialkompetenz bei der Personalselektion, soziale Kontakte interdisziplinär / ausserhalb der Arbeitszeit

Bei diesem Wert wurde mehrheitlich die Mitarbeiteroptik genannt.

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Psychiatrische Dienste

Ergebnisse

Am 29. Oktober 2019 diskutierten die Geschäftsleitung und die Kadermitarbeitenden der Psychiatrischen Dienste die Bedeutung der acht soH-Markenwerte für den Standort. Wir haben die Eckpunkte der Diskussion zusammengefasst. 

Markenwert «VON DER REGION, FÜR DIE REGION»
Leitfrage in der Diskussion: Welchen Mehrwert bietet das regionale Angebot?

  • Zuverlässiger Partner: Wir sind für Sie da, Man kennt uns (Tradition, Geschichte), Verankerung in der Bevölkerung, Verbindlichkeit in der regionalen Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit, Wertschöpfung im Kanton
  • Regionale Vernetzung: Wohnortnahe umfassende medizinische Versorgung inkl. Spezialisierung, Vernetzung ambulant und stationär, Attraktivität im Zusammenhang mit niederschwelligem Angebotsspektrum, Regionale Arbeitsplätze, grösster Ausbildner, Sonderbedürfnisse (Kinder und Alte) bleiben in der Region
  • Heimat geben: Identifikation

Markenwert «HÖCHSTE KOMPETENZ IN DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG»
Leitfrage: Wie können wir diese Kompetenz sichtbar und spürbar machen?

  • Evidenzbasierte medizinische Versorgung: Kompetentes und gut ausgebildetes Personal, Förderung von Weiter- und Fortbildungen, Forschung, Sorgfältige Diagnostik
  • Kompetenz von Personal und Teams: Sprachverständnism, Berufsstolz / Identifikation mit der soH, Gute interdisziplinäre Zusammenarbeit, Gutes Informationsmanagement (inkl. gemeinsames Fallverständnis), Gute Fehlerkultur /CIRS
  • Patient im Zentrum: Kontinuität bei Ansprechperson / personalisierte Behandlung, Patient ernst nehmen, Selbstbestimmung zulassen, fördern, Störungsspezifische Angebote, Transparente Kommunikation, Angehörigenarbeit

Markenwert «KURZE WEGE»
Leitfrage: Wo und wie können wir uns verbessern? 

  • Klärung von Prozessen: Prozesse und Kulturen werden unterschiedlich gelebt, Prozessportal überschaubar, vereinfachte Suche, Dokumentation, Ansprechperson, Struktur nicht mit Angebot übereinstimmend, Lean
  • Informationsfluss: Eine verantwortliche Person für Informationsfluss, Vor allem Berufsgruppen-übergreifend (innerhalb der Teams funktioniert Informationsfluss gut), Informationsfluss an sämtlichen Standorten innerhalb der soH / PD, Informationsqualität
  • Klärung von Zuständigkeiten: Sich zuständig fühlen, Bring-/ Holschuld (bedingt gutes Betriebsklima), Geregelte Zuständigkeiten, Verständnis von andern Abteilungen (Aufgabenbereichen)

Markenwert «ENTLASTUNG»
Leitfrage: Wie soll Entlastung für unsere Kundinnen und Kunden sichtbar und erfahrbar werden? 

  • Entlastung von Patienten: Sozialadministrative Entlastung und Unterstützung: Steuern, Schuldensanierung, Umfang mit Ämtern, Familiäre Entlastung, Betreuung von Kindern und Tieren, Kontaktaufnahme mit Arbeitgeber, Nachbetreuung, Beziehungsaufbau und -aufrechterhalten, aufsuchende und wohnortnahe Angebote, Ausbau ambulanter Angebote, Offene Sprechstunde / Hotline, Freiräume (Rückzugsmöglichkeit) schaffen
  • Entlastung von Mitarbeitenden: Genügend Personalressourcen, Menschliches Klima, Arbeitsplatzsicherheit, Wertschätzung / Teampflege, Administrative Entlastung
  • Moderne Technologien: Einsatz zeitgemässer Technologien, wie z.B. bargeldlose Bezahlung / Bancomat

Markenwert «UNKOMPLIZIERT UND FLEXIBEL»
Leitfrage: Wo sind wir heute schon unkompliziert und flexibel? Worauf sollten wir in Zukunft noch mehr Wert legen? 

  • Ebene Prozesse: Triage / Anmeldung / Aufnahme hat Verbesserungspotenzial (Wahrnehmung auch von aussen), Antragswesen innerhalb der soH ist nicht schlank, Notfall-/Krisenambulanz läuft gut, KJPD bei Notfällen flexibel, ansonsten?, Zusammenarbeit mit Somatik verbessern, Zu lange Wartezeiten, Verlegungen schwieriger
  • Ebene Patienten: Zeitgerecht, zeitnahe Termine vergeben, Aufnahme für Patienten ist unkompliziert (Widerspruch zu 1?), Eigenverantwortlichkeit
  • Ebene Mitarbeitende: Flexibilität der Pflege bezüglich Einsatzplanung ist gut, Sorge tragen zu Mitarbeitenden (einspringen, aushelfen)

Markenwert «AUF AUGENHÖHE UND NAHBAR»
Leitfrage: Wie lässt sich dies umsetzen?

  • Authentizität und Respekt in der Patientenbeziehung: Wir praktizieren auch selbst, was wir den Patienten sagen (z.B. Achtsamkeit), Transparente, gute Kommunikation und Informationsvermittlung, Nicht nur Fachperson, sondern auch Mensch sein, Gut zuhören, neugierig & empathisch sein
  • Präsenz bei Kollegen und Patienten: Kultur der offenen Türen (Büros), Sich sichtbar machen (Arbeitsplatz in Patientenbereich verlegen), Ansprechbar sein, auf Patienten zugehen, Behilflich sein, Interdisziplinäre Fallbesprechungen mit Patienten, Bezugspflegesystem, Offene Akutstationen (Türe mehr offen als zu), Stufengerechte, inhaltsrelevante, offene Kommunikation über die Hierarchie, Interdisziplinär auf Augenhöhe (mögliche Massnahme: Teamsupervision), Bedarfsorientierte /-gerechte Ressourcenplanung, Grüssen aller Mitarbeiter

Markenwert «PROAKTIV»
Leitfrage: In welchen Situationen ist solches Handeln besonders wichtig?

  • Proaktive Haltung und Kommunikation: Proaktiv heisst das Bedürfnis wahrnehmen, abholen und zum Ziel führen "Taten statt Worte", Informieren (z.B. Fachvorträge /Entstigmatisierung), Zuständigkeiten klären, Willkommens-Kultur: Zeit nehmen, kennenlernen vor Eintritt, Beziehungsaufbau auf den Ebenen Team, Kollegen/innen und Patienten/innen, Vernetzung
  • Aggressions- und Deeskalationsmanagement: Missverständnisse vorbeugen
  • Austritt proaktiv vorbereiten: Mit Familie / Angehörigen und in der Behandlungskette
  • Offenheit für Neues: Offen sein für neue Modelle à Versorgungsmodelle, Arbeitsorganisationsmodelle

Markenwert «WARM UND HERZLICH»
Leitfrage: Was sind Voraussetzungen für ein warmes und herzliches Betriebsklima?

  • MMMM – Man muss Menschen mögen: Sich persönlich einbringen, Freude /Engagement, Pflichtbewusstsein, Entspanntheit, Bescheidenheit / Bodenhaftung, Selbstbewusstsein, Selbstmanagement, Authentizität (siehe Punkt 6)
  • Keiner geht verloren: Mut zum Fehler machen, Verständnis für das Gegenüber und für alle Berufsgruppen, Vertrauen, Zutrauen, Offenheit, Gemeinsames Ziel, Humor, Konfliktmanagement, Gemeinsames Ziel, Partizipation
  • Rahmenbedingungen: Spielraum und "Luft" geben, Balance zwischen Lob + konstruktiver Kritik + Vertrauen, Planungssicherheit, Achtsamkeit
Spital Dornach

Am 10. September 2019 diskutierten die Geschäftsleitung und die Kadermitarbeitenden des Spitals Dornach die Bedeutung der acht soH-Markenwerte für den Standort Dornach. Wir haben die Eckpunkte der Diskussion zusammengefasst.

Markenwert «VON DER REGION, FÜR DIE REGION»
Leitfrage in der Diskussion: Welchen Mehrwert bietet das regionale Angebot?

  • Gatekeeper-Funktion (=für die Regionen Laufental, Dornach, Reinach, Aesch, Arlesheim, Gempen, Hochwald, Leimental etc.).
  • Dornach als «Fels in der Brandung» = solid, zuverlässig, kontinuierlich
  • Pragmatische Medizin (Interdisziplinarität, Facharztkompetenz rund um die Uhr, Kooperationspartner des USB)
  • Wohnortnahe Betreuung (persönlich à Wiedererkennung statt Anonymität, Kontakt mit Einheimischen pflegen, wir kennen unsere Patienten mit Namen, Mitarbeitende aus der Region, regionale Partner)

Markenwert «HÖCHSTE KOMPETENZ IN DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG»
Leitfrage: Wie können wir diese Kompetenz sichtbar und spürbar machen?

  • Medizinische Versorgung: Nach der medizinischen Regel der Kunst den Alltag (solides Arbeiten, Verlässlichkeit & Wohlgefühl vermittelnd) leben, so wird das auf dem besten «Propagandaweg», nämlich über die Patienten, nach aussen getragen.
  • Medienpräsenz: Investition in eine überregionale Medienpräsenz (inkl. Vorträge für Laien und Zuweiser, klinische outcome Daten): seriös, offen und ehrlich mit einer angemessenen Fehlerkultur versehen.
  • Kommunikation: Guter gegenseitiger Austausch mit den Zuweisern, den externen Pflegeinstitutionen und der Bevölkerung (Dialoge).

Markenwert «KURZE WEGE»
Leitfrage: Wo und wie können wir uns verbessern? 

  • Zusammenarbeit mit Zuweisern (Zuweiser-Orientierung, Website/zusätzliche Zuweiser Landingpage, Services im Vordergrund für Zuweiser/flexible und koordinierte Termine & kurze Wartezeiten, Erreichbarkeit mit öV & PW, Austrittsberichte schneller an Zuweiser)
  • Prozessabläufe definieren und verbessern
  • Kommunikation mit Patienten und Angehörigen (Service-Gedanke, Verfügbarkeit von Verantwortlichen)
  • Interprofessionalität verbessern (z.B. bei Huddle Boards, direktere Kommunikation/weniger E-Mails)

Markenwert «ENTLASTUNG»
Leitfrage: Wie soll Entlastung für unsere Kundinnen und Kunden sichtbar und erfahrbar werden?

  • Entlastung für Patienten: Doppelspurigkeiten vermeiden (Patientenarmband), Weiterbetreuung/Versorgung nach Entlassung antizipieren, früh thematisieren, Angstabbau durch klare Perspektive und Kommunikation, Patienten und Angehörige involvieren, Wünsche und Bedürfnisse erfassenund Case Management
  • Entlastung für Mitarbeitende: Interprofessionalität / Führungshuddle, Betriebliches Gesundheitsmanagement ausbauen, bedarfsgerechter Personaleinsatz und gute Arbeitsbedingungen (Ausbildungsgerechtes Aufgabenfeld, Teilzeit-Stellen, berufliche Entwicklung)

Markenwert «UNKOMPLIZIERT UND FLEXIBEL»
Leitfrage: Wo sind wir heute schon unkompliziert und flexibel? Worauf sollten wir in Zukunft noch mehr Wert legen? 

  • Prozesse und Strukturen (flache Hierarchie = kurze Wege, einfache Erreichbarkeit, definierte Prozesse fördern Unkompliziertheit, Grösse vom Haus nutzen für Flexibilität, zeitgemässe flexiblere Infrastruktur, Synergien nutzen, Anpassungsfähigkeit
  • Flexible Personalpolitik (Flexibilität erfordert Ressourcen, Arbeitszeitmodell)
  • Patient fühlt sich gut aufgehoben
  • familiäres, freundliches Arbeitsklima, wir kennen einander

Markenwert «AUF AUGENHÖHE UND NAHBAR»
Leitfrage: Wie lässt sich ein solches Verhalten umsetzen?  

  • Betriebsklima (Respekt als Voraussetzung & trotzdem gesunde Distanz, Tag der offenen Klinik)
  • Patient im Mittelpunkt (Einbezug in Entscheidungen, Patient ernst nehmen & Achtung des Patientenwillens, Patientenpfad festlegen mit Patient, verständliche Sprache & Empathie
  • Hausärzte (einfache Erreichbarkeit für Hausärzte, Kundenbesuche ausbauen, Kundenbedürfnisse und Erwartungen abholen)
  • Mitarbeitende auf Augenhöhe (über alle Berufsgruppen hinweg, Entwicklung eines «Wir-Gefühls»/Unser Spital)

Markenwert «PROAKTIV»
Leitfrage: In welchen Situationen ist solches Handeln besonders wichtig?

  • Proaktive Haltung gegenüber Patienten (vorausschauende Betreuung, Service-Gedanke)
  • Haltung und Kommunikation (aufs Gegenüber eingehen, aktive Kommunikation bei Konflikten, Beschwerden & Fehlern, Fehlerkultur/CIRS/Massnahmen zur Vermeidung von Fehlern treffen)
  • Kompetenzerweiterung (Entwicklung, Human Development, technische Innovationen antizipieren & unterstützen, neue Geschäftsmodelle)

Markenwert «WARM UND HERZLICH»
Leitfrage: Was sind Voraussetzungen für ein warmes und herzliches Betriebsklima?

  • Wertschätzung: grüssen, präsent sein, sich angesprochen fühlen, Namen verwenden, guter Umgang unter Mitarbeitenden strahlt aus, Fürsorgegedanke, achten der Privatsphäre, warm & herzlich ≠ kumpelhaft
  • Authentizität: Ehrlichkeit, Schwächen eingestehen, sich entschuldigen
  • Humor: macht das Arbeiten angenehm, Entdramatisieren & Kompetenz ausstrahlen
  • Infrastruktur (einladendes Ambiente)

Fazit: «Wir überraschen den Patienten»

Zentrale Direktionen

Am 26. November 2019 diskutierten die Geschäftsleitung und die Kadermitarbeitenden der Zentralen Direktionen die Bedeutung der acht soH-Markenwerte. Wir haben die Eckpunkte der Diskussion zusammengefasst.

Markenwert «VON DER REGION, FÜR DIE REGION»
Leitfrage in der Diskussion: Welchen Mehrwert bietet das regionale Angebot?

  • SOH als lokaler Arbeitgeber: …bekannter machen!, Mitarbeitende sind aus der Region, Wertschöpfung vor Ort, Lernende
  • Kurze Distanzen für Patienten und Besucher: Medizinisch nah, menschlich für uns da, sich zu Hause fühlen
  • SOH als verlässlicher Netzwerkpartner: Zuweiser als verlängerter Arm "lokal" nutzen, solide Grundversorgung

Markenwert «HÖCHSTE KOMPETENZ IN DER MEDIZINISCHEN VERSORGUNG»
Leitfrage: Wie können wir diese Kompetenz sichtbar und spürbar machen?

  • Selbstbewusster Auftritt: Tue Gutes und sprich darüber, Tag der offenen Tür / Infoveranstaltungen, Transparenz dank Digitalisierung, Kernkompetenz je Standort sichtbar machen, Fachpublikationen
  • Zuweiserpflege: Transparenz in der Behandlungsqualität
  • Patient im Zentrum: Für ihn da sein (Patientenpfad mit einem single point of contact), durch private Kommunikation mit persönlichem Umfeld und Patienten
  • Im Privaten: im persönlichen Umfeld für die soH eintreten

Markenwert «KURZE WEGE»
Leitfrage: Wo und wie können wir uns verbessern? 

  • Klare Prozesse: Endverbraucher zu neuen Prozessen befragen, Zentrale Dienste ein Standort, Optimierung / Prozessportal Intranet, Signalisation / "Barrieren" abbauen
  • Zuständig sein: Nähe zum internen Kunden, Erreichbar sein, Zuhören, kein Silodenken
  • Mutig sein: Lösungen suchen, nicht Probleme bewirtschaften, Personen direkt ansprechen, Entscheidungen treffen

Markenwert «ENTLASTUNG»
Leitfrage: Wie soll Entlastung für unsere Kundinnen und Kunden sichtbar und erfahrbar werden?

  • Miteinander zum Ziel: Voraussetzungen: Offenheit, Bereitschaft, Prozesse auch interdisziplinär anzuschauen, Vertrauen nötig, 1x Telefon statt 10 E-Mails, bei Prozessoptimierungen Kunden einbeziehen, Serviceorientierung, "Helpdesk auf 2 Füssen" für neue Prozesse pro Bereich / interdisziplinär,
  • Klare Kommunikation: Verständlich und klar informieren, optimale Beratung, Single point of contact / Portal nicht nur IT, auch z.B. HR, Zuständigkeiten klären und kommunizieren, mehr Schulungen nötig (IT, Translation)
  • Make it simple: Weniger ist mehr, unnötiges Abschaffen, Entlastung vorleben, Verschlankung der Prozesse durch technische Unterstützung, Verkürzen der Wege (logistische Optimierungen)

Markenwert «UNKOMPLIZIERT UND FLEXIBEL»
Leitfrage: Wo sind wir heute schon unkompliziert und flexibel? Worauf sollten wir in Zukunft noch mehr Wert legen? 

  • Just do it!: Verantwortung übernehmen, 
  • Informeller Austausch: Fachbereichsübergreifend, Transparenz (wer macht was?), einfache Informationsbeschaffung, Outlook-Kalender pflegen, über den Tellerrand schauen
  • Integrierte Workflows: Mehr Workflows definieren, Eintrittsprozess Patienten "verschlanken" (weniger Formulare), Verbesserung Kommunikation Qualitätsmanagement
  • Badge: Integraler nutzen (Cash Funktion an Lohnsystem koppeln), virtuelle Identifikation

Markenwert «AUF AUGENHÖHE UND NAHBAR»
Leitfrage: Wie lässt sich ein solches Verhalten umsetzen?  

  • Elfenbeintürme abschaffen: Hierarchien nicht missbrauchen, Vorleben der soH-Werte /des Slogans durch Vorgesetzte (Vorbilder), Du-Kultur einführen unter Mitarbeitenden
  • Respekt und Wertschätzung: Empathie, auf Person eingehen, Ehrlichkeit, schnittstellenübergreifendes Interesse, sich als Teil eines Ganzen verstehen, "Wie du mir, so ich dir…" (im positiven Sinn), Identifizierung der Person (Badge sichtbar tragen)
  • Sich Zeit nehmen für das Gegenüber: Sein Gesicht zeigen, sich ins Gegenüber hinein versetzen à fördert Verständnis, Interesse zeigen, direkter Kontakt (mehr sprechen und weniger schreiben), verständliche Sprache (Verständnis für Person), Unterstützung bieten, Servicekultur

Markenwert «PROAKTIV»
Leitfrage: In welchen Situationen ist solches Handeln besonders wichtig?

  • Trends erkennen: Marktentwicklung, Berufsbilder entwickeln, Personalentwicklung "kennen", bevor sie passiert, Mitarbeiter in Change-Prozess integrieren
  • Auf Patienten freundlich zugehen: Bedürfnisse erkennen, Informieren über Angebote
  • Sich selber einbringen: Know-how einbringen, Proaktivität gegenüber Mitarbeitenden, Mit- / Vorausdenken, nicht warten, Vorschläge machen, sich auf Sitzungen vorbereiten, Innovation nach innen in den zentralen Diensten

Markenwert «WARM UND HERZLICH»
Leitfrage: Was sind Voraussetzungen für ein warmes und herzliches Betriebsklima?

  • Patientenzentrierung: Visibilität/ Open door policy / Erreichbarkeit, Vertrauen schaffen bei internen Kunden, wieder besser zuhören können und wahrnehmen, Keine "Mutter" gefragt, sondern Kompetenz
  • Gut aufgehoben: Betriebsklima trägt auch zu Stressreduktion bei, Transparenz und Wertschätzung, sich einfühlen / Einfühlungsvermögen, Ausstrahlung / Lockerheit, intrinsische Motivation
  • Interdisziplinarität auf Augenhöhe: Jede/jeder sollte Vorbild sein, Loyalität, Innovation / Flexiblität / Motivation durch Vorgesetzten, MA-Coaching

Projektgruppe Markenwerte

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Irene Wyss

Direktorin Spital Dornach
Mitglied Geschäftsleitung soH

T 061 704 44 20
irene.wyss@spital.so.ch

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Andreas Woodtli

Direktor Personaldienste
Mitglied Geschäftsleitung soH

T 032 627 47 50
andreas.woodtli@spital.so.ch

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Aurelia Vögeli

Business Analystin / Projektmanagerin

T 062 311 4470
aurelia.voegeli@spital.so.ch

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Oliver Schneider

Leiter Marketing und Kommunikation (Direktionsstab)
Sekretär Verwaltungsrat

T 062 311 50 92
oliver.schneider@spital.so.ch

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Regula Roth

HR Marketing Spezialistin

T 032 627 47 35
regula.roth@spital.so.ch

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Beate Ronecker

Leiterin Services

T 032 627 14 10
beate.ronecker@spital.so.ch

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Mirjam Clavadetscher

Assistentin Direktorin Informatik

T 032 627 47 88
mirjam.clavadetscher@spital.so.ch