Wonach suchen Sie?

    REHABILITATIONS- & RHEUMAZENTRUM

    Wir stellen die ambulante und stationäre Rehabilitation in der Region sicher. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der muskuloskelettalen und neurologischen Rehabilitation. Bedarfsgerecht und effizient wollen Patientinnen und Patienten so rasch wie möglich beschwerdefrei und mit verbesserter Lebensqualität in ihr familiäres, soziales und berufliches Umfeld entlassen.

    _K8A7409
    Spezialitäten der soH

    Eine unserer Spezialitäten ist der systematische Einbezug des Umfeldes (nachbetreuende Institutionen, Angehörige etc.). Unser Rehabilitationskonzept beruht auf der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health).

    Patienten & Angehörige
    Allgemeines

    Wir behandeln unsere Patienten stationär oder ambulant in der Tagesklinik. Der stationäre Teil umfasst 28, der tagesklinische 4 Plätze. Zusätzlich betreiben wir ein Ambulatorium, in dem wir Patienten abklären, behandeln und nachbetreuen. Pro Jahr behandeln wir ca. 300 Patienten stationär und 2600 Patienten ambulant.

    Interdisziplinäre Behandlung

    Die richtige Einschätzung des Rehabilitationspotenzials und die mit Ihnen zu vereinbarenden Therapieziele sind wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Aufenthalt. Unser interdisziplinäres Vorgehen spielt eine herausragende Rolle für den Behandlungserfolg. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Fachbereichen und Berufsgruppen stellen sicher, dass das Therapieziel und der Behandlungsplan jedes Patienten regelmässig überprüft und wenn notwendig angepasst wird.

    Ambulante Rheumatologie
    Allgemeines

    Wir klären Beschwerden am Bewegungsapparat ab, die von Schmerzen und funktionellen Störungen geprägt sind und behandeln diese nichtoperativ. Neben degenerativen und entzündlichen Veränderungen des Bewegungsapparats gehören dazu auch weichteilrheumatische und überlastungsbedingte Beschwerden, wie Osteoporose, Stoffwechselstörungen und chronische Schmerzzustände.

    Funktionelle Ultraschalluntersuchung am Bewegungsapparat

    Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Gelenke, um Verkalkungen, Verknöcherungen, Risse in den Sehnen, Flüssigkeit in den Gelenken und Schleimbeutel erkennen und behandeln zu können.

    Bei Infiltrationen bzw. Punktionen wird mit Hilfe von Ultraschall die Nadel gezielt gesteuert (beispielsweise Punktion einer schmerzhaften Verkalkung oder auch Gelenkerguss). Die Sonographie wird auch zur Früherkennung einer Arthritis oder Arthrose eingesetzt.

    Wirbelsäuleninfiltrationen unter Durchleuchtung

    Das gezielte Verabreichen eines schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikaments unter Sicht (mit Hilfe der Durchleuchtung) an den Ort des Schmerzes (kleine Wirbelgelenke, Bandscheibenvorfall oder auch Nervenwurzel). Nach kurzer Überwachung können Sie in der Regel wieder nach Hause.

    Manuelle Medizin

    Beruht auf dem Wissen über die Muskel- und Gelenkfunktionen sowie deren Nervenverbindungen. Ein klassisches Beispiel für eine akute Funktionsstörung ist der «Hexenschuss». Durch sanfte Bewegungen und Handgriffe lösen wir Blockierungen und Muskelverspannungen.

    Beurteilung von Gelenkflüssigkeit (Synovia-Analyse)

    Zum Beispiel um Kristalle bei Gicht oder auch Bakterien bei Infekten nachzuweisen. Damit können wir meist eine entzündliche von einer nicht entzündlichen Erkrankung unterscheiden und Rückschlüsse auf die Erkrankung ziehen.

    Osteoporose-Abklärung

    Mittels Erhebung der Risikofaktoren, gegebenenfalls ergänzt mit einer Knochendichtemessung, können wir Ihre Erkrankung diagnostizieren und nötigenfalls eine Behandlung einleiten.

    Abklärung des Rehabilitationspotenzials

    In Assessements (Testverfahren) in Zusammenarbeit mit der Physiotherapie, Ergotherapie und Neuropsychologie schätzen wir das Potenzial von möglichen rehabilitativen ambulanten und auch stationären Massnahmen ab.

    Weitere ambulante Dienstleistungen
    Allgemeines

    In Zusammenarbeit mit unserer Neuropsychologie, der Neurologie und dem Rechtsmedizinischen Dienst bieten wir eine Demenz- und auch Fahrtauglichkeitsabklärungen an.

    Demenzabklärungen

    In meist zwei bis drei Sitzungen versuchen wir, Hirnleistungsstörungen früh zu erkennen und adäquat zu behandeln, um ein Fortschreiten der Krankheit zu bremsen oder sogar aufzuhalten.

    Die Abklärung beinhaltet eine internistisch-neurologische Untersuchung und eine neuropsychologische Austestung. Sofern eine Bildgebung des Gehirns (CT oder MRI) und eine erweiterte Laborabklärung nicht bereits vorhanden sind, veranlassen wir diese Untersuchungen. Nach jeder Abklärung besprechen wir die Untersuchungsergebnisse, Behandlungsmöglichkeiten und mögliche Vorgehensweisen mit den Patienten und ihren Vertrauenspersonen.

    Fahrtauglichkeitsabklärungen

    Im Auftrag der Motorfahrzeugkontrolle (MFK) beurteilen wir mit den Patienten, ihren Angehörigen, Hausärzten und Behörden die Auswirkungen einer Erkrankung oder eines Unfalls auf die Fahrtauglichkeit. Dazu gehört eine medizinische Beurteilung sowie ein neuro- und verkehrspychologisches Testverfahren. Die Tests werden allenfalls ergänzt mit einem computerassistierten Fahrsimulator und/oder einer praktischen Fahrprobe gemeinsam mit einem konzessionierten Fahrlehrer und einem Verkehrspsychologen.

    Langfristiges neurotherapeutisches Rehabilitationsprogramm (LNTRP)

    Nach einem stationären Rehabilitationsaufenthalt betreuen wir Patienten, wenn indiziert, ambulant weiter, um auch ihre Integration ins gesellschaftliche Leben zu fördern bzw. zu optimieren. So leiten wir bei gesundheitlicher Verschlechterung, z.B. bei unbefriedigender Selbständigkeit oder Mobilität, adäquate therapeutische Massnahmen ein oder empfehlen einen erneuten Rehabilitationsaufenthalt.

    Broschüren zum Thema

    PDF-Broschüre «Zurück in den Alltag – Wir unterstützen Sie!»

    Leistungsangebot
    Medizinisches Angebot

    Medizinische Dienstleistungen

    • Erstuntersuchungen
    • Zusatzuntersuchungen inkl. EFL (Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit nach Isernhagen)
    • Erstbeurteilung
    • Analyse der Prognose
    • Standardisierte validierte Assessments
    • Koordination der Dienste
    • Überwachung des Rehabilitationsprozesses
    • Nachfolgekontrollen
    • Pneumologische und Rehabilitative Interventionen
    • Regelmässige Angehörigen-Informations-Veranstaltungen
    • Fortbildungen für Hausärzte
    • Gutachten

    Ambulante Rheumatologie

    • Medikamentöse Behandlung
    • Einstellung mit Schmerzmitteln und nichtsteroidalen Antirheumatika
    • Basistherapien bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen
    • Medikamentöse Osteoporosebehandlung
    • Infiltrative schmerzlindernde Behandlungen
    • Funktionelle Ultraschalluntersuchung am Bewegungsapparat
    • Wirbelsäulennahe Infiltrationen unter Durchleuchtung
    • Manuelle Medizin
    • Beurteilung von Gelenkflüssigkeit (Synovia-Analyse)
    • Osteoporose-Abklärung
    • Abklärung des Rehabilitationspotenzials
    • Interdisziplinäre Schmerzsprechstunde nach den Vorgaben der IASP
    • Gutachten

    Weitere ambulante Dienstleistungen

    • Demenzabklärung
    • Fahrtauglichkeitsabklärungen
    • Langfristiges neurotherapeutisches Rehabilitationsprogramm (LNTRP)
    Therapeutisches Angebot

    Ergotherapie

    • Ergotherapeutische Befundaufnahme und Behandlung mit systematischem Einsatz von standartisierten Assessments
    • Multimodale, alltagsorientierte Therapieansätze für alle Diagnosegruppen der Neurorehabilitation und muskuloskelettalen Rehabilitation. Dazu gehört auch Work hardening (Behandlung von am Arbeitsplatz ausgelösten Rückenschmerzen) und EFL (Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit) sowie Handrehabilitation.
    • Arbeitsplatzabklärung nach SAR (swiss associaton of rehabilitation)

    Physiotherapie

    • Physiotherapeutische Befundaufnahme und Behandlung mit systematischem Einsatz von standardisierten Assessments
    • Behandlung von neurologischen Krankheitsbildern nach multimodalen Behandlungsansätzen: Prinzipien des motorischen Lernens, PANat, Bobath und anderen
    • Behandlung von muskuloskelettalen Krankheitsbildern inklusive chronischen Schmerzproblematiken
    • Spezielle Zusatzangebote: Therapie im Bewegungsbad, an Trainingsgeräten und im Gangtrainer, Instruktion und Beratung von Angehörigen

    Logopädie

    Abklärung, Beratung und Behandlung bei:

    • zentralen Sprachstörungen (Aphasie, nicht-aphasische Kommuniaktionsstörungen)
    • Sprechstörungen (Dysarthrophonien)
    • Störungen bei der Planung von Sprechbewegungen (Sprechapraxien)
    • Stimmstörungen (Dysphonien)
    • Schluckstörungen (zentral oder chirurgisch bedingte Dysphagien)
    • peripheren und zentralen Facialisparesen (Gesichtslähmungen)
    • Zahlenverarbeitungs- und Rechenstörungen (Akalkulie, Dyskalkulie)
    • Instruktion, Information und Beratung der Angehörigen und Bezugspersonen
    • Einzel- und/oder Gruppentherapie
    • Aphasie-Selbsthilfegruppen und Gruppen für Angehörige

    Neuropsychologie

    • Ambulante, tagesstationäre und stationäre Patienten
    • Allgemeine neuropsychologische Abklärung
    • Abklärung der Fahreignung und von Demenz
    • Einsatz von standardisierten Messinstrumenten
    • Führen einer Schmerzgruppe
    • Unterstützung von PatientInnen und Angehörigen in der Rehabilitation
    • (Neuro-)psychologische Beratung und Therapie
    • Krisenintervention
    Team
    geeser_andreas_1

    Dr. med. Andreas Geeser

    Leitender Arzt

    T 032 627 38 25
    andreas.geeser@spital.so.ch

    Mehr erfahren
    wyssmann_dominik_1

    Dr. med. Dominik Wyssmann

    Leitender Arzt

    T 032 627 44 19
    dominik.wyssmann@spital.so.ch

    Mehr erfahren